Coburg - Nürnberg

 

Der Jakobusweg von Almerswind über Coburg und Lichtenfels nach Nürnberg

Der Weg von Lichtenfels nach Nürnberg wurde als erster oberfränkischer Weg im Jahr 2005 eingeweiht. Ausgehend von der Burgbergkapelle St. Jakob in Lichtenfels verbindet er bis zur Jakobskirche in Nürnberg wichtige historische Orte: die Basilika Vierzehnheiligen, den Staffelberg mit der Adelgundiskapelle, den Veitsberg, die Pfarrkirche St. Jakobus Maior in Ebing, die Stadt Baunach mit dem Hochgrab des Santiagopilgers Überkum in der gotischen Magdalenenkapelle, die Bischofsstadt Bamberg mit der Jakobskirche, Herrnsdorf mit der Wehrkirche St. Jakobus d. Ä., das ehemalige Zisterzienserkloster Schlüsselau, den Kreuzberg bei Hallerndorf mit der Wallfahrtskirche zum Hl. Kreuz, die Stadt Forchheim, Effeltrich mit der Kirchenburg St. Georg und Kalchreuth. Mit einer Nebenroute ab Effeltrich wird auch die Kapelle St. Jakobus d. Ä. in Marloffstein eingebunden.

In den Jahren nach der Einweihung 2005 wurde der Weg in einem weiteren Schritt nach Norden bis Coburg verlängert und dann bis an die thüringische Grenze nach Almerswind (Nähe Schalkau) markiert. Im Jahr 2014 entstand dann der Anschluss über den Thüringer Wald nach Erfurt an den Ökumenischen Pilgerweg.

Der Weg liegt in der Zuständigkeit der Jakobusbruderschaft Bamberg. Auf deren Internetseite wird unter dem Menüpunkt „Jakobuswege“ der Wegverlauf vorgestellt, eine ausführliche Wegbeschreibung gibt es bisher nur für eine Etappe. Ein Flyer steht zum Download zur Verfügung.

Weitere Informationen gibt es auch auf der Seite der Fränkischen St. Jakobus-Gesellschaft.

Acht Etappen von Almerswind nach Nürnberg

Etappe 1: Almerswind - Coburg (18 km)

Etappe 2: Coburg - Lichtenfels (23 km)

Etappe 3: Lichtenfels - Zapfendorf (23 km)

Etappe 4: Zapfendorf - Hallstadt - Bamberg (18,5 bzw. 24 km)

Etappe 5: Bamberg - Kreuzberg - Hallerndorf (24 km)

Etappe 6: Hallerndorf - Forchheim - Effeltrich (20 km)

Etappe 7: Effeltrich - Kalchreuth (15,5 km)

Etappe 8: Kalchreuth - Nürnberg (17 km)