Hof-Münchberg

Alternativetappe 1: Hof – Münchberg (21,5 km)

Streckenverlauf:
[Hof (Ü, G, DB) – (3,5 km) –] Pfaffenteiche – (2,5 km) – Eppenreuth – (4 km) – Silberbach – (3 km) – Gläsel – (3,5 km) – Seulbitz (DB) – (1,5 km) – Burgruine Uprode – (3 km) – Wulmersreuth (Ü, G) – (4 km) – [Mechlenreuth – (3 km) –] Bahnhof Münchberg (Ü, G, DB)
(Ü: Übernachtungsmöglichkeit. G: Gasthaus. DB: Bahn)

Wer direkt an der Marienkirche Hof beginnen und bis Münchberg auf markierten Wegen bleiben möchte, hat eine Strecke von 28 km vor sich: Es empfiehlt sich, den Stadtbus zu den Pfaffenteichen zu nehmen und hinter Wulmersreuth eine unmarkierte Abkürzung nach Münchberg zu wählen, was die Strecke auf 21,5 km verkürzt.

Markierung: Ehemaliger „Uprodeweg“ des Frankenwaldvereins (zwei senkrechte rote Striche) ab Pfaffenteiche bis Ortsbeginn Mechlenreuth, ab dort unmarkiert nach Münchberg oder über den Quellenweg des Fichtelgebirgsvereins bzw. Europäischer Wanderweg E 3 bzw. 6 zum Bahnhof Münchberg.
Achtung: Der „Uprodeweg“ befindet sich nicht mehr im aktuellen Wegenetz des Frankenwaldvereins. Es wird dringend das Gehen nach Karte und nicht nach den Markierungen empfohlen.

Wanderkarten: Fritsch Wanderkarte Hofer Land – Landkreis Hof (Nr. 64) (ISBN 3-86116-064-1)

Hinweise zu Hof siehe hier


Wegbeschreibung Hof - Münchberg

Wer von Norden nach Hof kommt, kommt über den Theresienstein, die Alte Plauener Straße und die untere Vorstadt zur Hospitalkirche, und erreicht über die Ludwigstraße die Altstadt mit der Michaeliskirche.
Wer in Hof beginnt, sollte die kath. Marienkirche mit ihrer Jakobsweg-Tafel (Architekt Hans Meyer 1999) als Ausgangspunkt nehmen: An dieser Stelle stand im Mittelalter das Pilgerhospiz „Zum Pilgrim“, das später zum Gasthaus „Goldene Sonne“ wurde. Es empfiehlt sich, den Weg zu den Pfaffenteichen am Stadtrand mit dem Bus zurückzulegen: Am Busbahnhof Ecke Bismarckstraße / Friedrichstraße (Nähe Marienkirche) mit dem Bus der Linie 6 bis zur Endstation „Pfaffenteichweg“. Ansonsten über Bismarckstraße, Bayreuther Straße, Bahnunterführung, Hans-Böckler-Straße und Äußere Bayreuther Straße zum Bismarckturm und zu den Pfaffenteichen, wo die Markierung „zwei senkrechte rote Striche“ (Uprodeweg) beginnt.

Auf befestigtem, dann geteerten Weg in einer Viertelstunde in Lausenhof. Im Ort links, zur Bundesstraße B 2, ihr nach rechts folgen, links ab auf der Straße in einer Viertelstunde in Eppenreuth.

Am Feuerwehrhaus links ab. Auf mehrheitlich unbefestigten Wegen nach 20 Min. über den Untreubach. Hinter der Waldecke links ab. Auf Waldwegen und zuletzt auf befestigtem Weg in einer halben Stunde in Silberbach. Vor dem Ort ein Kreuzstein zur Erinnerung an einen Mord.

Am Ortsende rechts ab. Auf der Straße in 10 Min. in Wendlershof. Auf mehrheitlich unbefestigten Wegen (immer geradeaus halten) in einer halben Stunde in Gläsel. Vor dem Ort eine Ruhebank mit schönem Ausblick auf das Fichtelgebirge.

In Gläsel links ab, dann durch einen Bauernhof. Am Gehöft Engel rechts. Auf unbefestigten, teils feuchten Wegen in einer halben Stunde in Posterlitz. Auf der Straße in 10 Min. in Seulbitz an der Bundesstraße 289. Im Ort die Gaststätte „Brandenburger Roter Adler“.

Auf der Hauptstraße weiter, die Sächsische Saale überqueren. Entgegen der Wanderkarte auch die Bahn überqueren und der Bundesstraße einen halben Kilometer folgen, dann nach einer Viertelstunde rechts hoch zum Wald. Nach links am Waldrand entlang. Kurz darauf (Achtung!) rechts hoch. Markierungen beachten. Nach einer Viertelstunde an der Burgruine Uprode.

Abwärts auf dem Naturlehrpfad (gesäumt mit Schildern mit Weisheitsworten), vorbei an einer Statue des Bauernheiligen Wendelin, zuletzt auf der Teerstraße nach einer halben Stunde in Bug.
Die Sächsische Saale überqueren. Auf unbefestigten Wegen nach einer Viertelstunde in Wulmersreuth. Schautafel zur Geologie der Umgebung. Einkehrmöglichkeit Gasthof und Pension Walther (09251-9926-0).

Links am Gasthof vorbei hoch zur Straße. Straße überqueren und weiter zum Rand des Wäldchens. Am Waldrand links halten, dann rechts ab durch den Wald. (Markierung beachten!) Weil der markierte Weg Münchberg umrundet, empfiehlt sich eine unmarkierte Abkürzung: Nach dem Durchqueren des Wäldchens nicht links der Markierung folgen, sondern rechts ab bis zur Umgehungsstraße (neue B 289). Die Straße überqueren und auf dem Fußgängerweg entlang der alten Bundesstraße nach Münchberg hinein. Nach der Bahnunterführung links hoch zum Bahnhof oder über die Kirchenlamitzer Straße zur Ortsmitte und Stadtkirche.

Wer der Markierung folgt, erreicht nach einer halben Stunde die Straße von Weißdorf.
Auf der Straße nach einer Viertelstunde am Ortsrand von Mechlenreuth.
Nun rechts ab der Markierung Q (Quellenweg des Fichtelgebirgsvereins) bzw. blaues Kreuz (Europäischer Fernwanderweg E 3 bzw. 6) folgen. Nach dem Kriegerdenkmal und der Wasserversorgung an einem Haus (Achtung!) rechts abwärts in den Wald. Die Südumgehung (neue B 289) überqueren. Über Sparnecker Straße, Kreuzbergstraße (Teil einer historischen Altstraße), Fußweg, Bahnunterführung, Bahnhofstraße nach einer guten halben Stunde am Bahnhof Münchberg. Die Evangelische Stadtkirche liegt etwa einen halben Kilometer entfernt.

Neugotische Stadtkirche Peter und Paul von 1872. Sechste Kirche an dieser Stelle. Kreuzigungsszene mit Maria und Johannes. Taufengel und Posaunenengel aus der Vorgängerkirche (18. Jhd.). Tagsüber geöffnet. Barocke Friedhofskirche „Zur Himmelspforte“ von 1747 mit Kanzelaltar und Epitaph von 1581.
Evang.-Luth. Pfarramt und Dekanat Münchberg, Kirchplatz 2, 95213 Münchberg, Tel. 09251-89932-10, evangkirche.muenchberg@t-online.de


Informationen zu Münchberg:
Stadt Münchberg, Ludwigstraße 15, 95213 Münchberg, Tel. 09251-874-0, Fax 09251-874-84, stadtverwaltung@muenchberg.de
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Verkehrsanbindung: nach Norden (Hof - Leipzig) und Süden (Bamberg bzw. Bayreuth - Nürnberg) mit der Bahn