Gräfenberg-Kalchreuth

Etappe 8: Gräfenberg - Kalchreuth (20 km)


Streckenverlauf:
Gräfenberg (Ü, G, DB) – (3 km) – Teufelstisch – (2 km) – Igensdorf (DB) – (8 km) – Steinbach (OVF) – (4 km) – Kreuzweiher (G) – (3 km) – Kalchreuth (Ü, G, DB)
(Ü: Übernachtungsmöglichkeit. G: Gasthaus. DB: Bahn, OVF: Frankenbus)

Höhenprofil: Über den Gipfel des Eberhardsberges geht es hinunter ins Tal der Schwabach, dann wieder auf den nächsten Höhenzug und wieder ins Schwabachtal hinab, von dort aus hoch auf den Kalchreuther Höhenzug. Es geht insgesamt 338 Höhenmeter aufwärts und 358 Höhenmeter abwärts. Der Anteil an Teerstraßen ist gering.

Markierung: Der Weg folgt bis zu den Kreuzweihern vor Kalchreuth der Markierung Blaustrich (zuerst Fränkische Schweiz-Vereins und dann Fränkische Albverein) und ab dort der Muschelmarkierung des von Lichtenfels kommenden Weges. (Die gleichlaufende Markierung Grünpunkt ist großenteils entfernt.)

Wanderkarten: Bayerisches Landesvermessungamt UK 50-18: Nürnberger Land - Frankenalb (ISBN 3-86038-464-3)
Bayreuth – Kalchreuth: Bayerisches Landesvermessungsamt UK L 29: Naturpark Fränkische Schweiz – Veldensteiner Forst (ISBN 3-89933-115-X)
Fritsch Wanderkarte Nürnberg (Nr. 75) (ISBN 3-86116-075-5) (mit eingetragenem Wegverlauf)

Hinweise zu Gräfenberg: siehe vorherige Etappe
Verkehrsanbindung: Über die „Gräfenbergbahn“ nach Nürnberg/Nordost und die U-Bahn zum Hauptbahnhof Nürnberg.


 

Wegbeschreibung Gräfenberg - Kalchreuth

Von der Kirche in Gräfenberg aus zum Marktplatz und an der „Alten Post“ vorbei zur Straße Richtung Walkersbrunn. Dort Wandermarkierung blauer Querstrich Richtung Kath. Kirche und Teufelstisch.

(Alternative: Wer den Weg bergauf zum Naturdenkmal Teufelstisch und zum Eberhardsberg und dann bergab nach Igensdorf scheut, geht ab hier abwärts über Weißenohe nach Igensbach: Bahnhofstraße abwärts, am Bahnhof am Gleisende auf Fahrweg rechts der Gleise in einer halben Stunde am Bahnhof Weißenohe. Bei Interesse über die Straße in den Ort. Ehem. Benediktinerkloster, jetzt Kath. Pfarrkirche, und Klosterbrauerei. Ab Bahnhof auf befestigtem Weg in einer weiteren knappen halben Stunde nach Igensdorf. An der Kirche wieder auf den markierten Weg.)

An der Kath. Kirche vorbei und auf befestigtem Waldweg aufwärts nach 30 Min. auf der Höhe.
Am Buschwerk links, nur kurz der Markierung blauer Kreis abwärts folgen, dann (ohne Markierung!) rechts ab auf einen Wiesenpfad Richtung Waldecke, nach einer Viertelstunde an einer Abzweigung nach Igensdorf.
Markierung geradeaus weiter, nach rechts auf einem Pfad nach einer Viertelstunde am Naturdenkmal Teufelstisch: Geologische Sehenswürdigkeit. Sandsteinfelsen in Tischform.
Weiter hoch zum Gipfel des Eberhardsberges (533 m), auf einem Pfad, dann auf Waldwegen abwärts nach einer Viertelstunde am Kriegerdenkmal (Wanderparkplatz, Wasserbehälter) am Waldrand. Herrlicher Blick auf Igensdorf und Forth, bis Kalchreuth und zum Nürnberger Fernsehturm.
Auf geteertem Weg bergab, an einem Brunnen (kein Trinkwasser) vorbei nach einer Viertelstunde an der St. Georgskirche von Igensdorf (geschlossen).
Evang.-Luth. Pfarramt, Am Kirchplatz 11, 91338 Igensdorf, Tel. 09192-6415.

Die evangelische Jakobuskirche in Kirchrüsselbach konnte leider nicht in den Weg eingebunden werden. Ein Abstecher (3,5 km) von Igensdorf aus auf dem Wanderweg Rotstrich ist möglich (siehe GoogleMaps-Karte).
Evang.-Luth. Pfarramt, St.-Jakobus-Straße 2, 91338 Igensdorf, Tel. 09192-1843

Zur Brücke über die Schwabach. Hinter (!) der Brücke rechts ab und auf befestigten Flurwegen nach einer Viertelstunde am Ortsrand von Unterlindelbach.
Am Bach entlang, die Hauptstraße überqueren, Straße Hutweide, nach dem letzen Haus links ab in den Wald. Auf Waldwegen nach einer halben Stunde an einem Rastplatz an der Straße Oberlindelbach - Etlaswind. Noch einmal Blick zum Tagesziel Kalchreuth auf den gegenüber liegenden Höhen. (Unterhalb in Etlaswind Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeit im Landgasthof „Drei Linden“, Tel. 09126-9229. Waldweg vor dem Sendeturm links führt in 15 Min. direkt hinunter zum Gasthof.)
Über die Straße und auf befestigten Wald- und Feldwegen nach 10 Min. auf der Höhe.
Links ab auf einen Wanderweg, dann Wendung nach Süden. Wanderweg steil abwärts durch das Höllholz, dann auf unbefestigten Flurwegen nach einer halben Stunde an der Straße Etlaswind – Schellenberg. Durch den Golfplatz hindurch nach einer halben Stunde in Steinbach (Busverbindung zum Bahnhof Eschenau mit Bus OVF8901/VGN209).
Entlang der Schwabach durch Steinbach und Kleinsendelbach, über die Schwabach. (Grenze Oberfranken-Mittelfranken und Grenze des Markierungsgebietes Fränkischer Schweiz-Verein und Fränkischer Albverein. Ab hier Muschelmarkierung.) Weiter auf der Straße, dann rechts in den Wald über einen Wanderweg nach einer halben Stunde an der Straße Erlangen – Eckental.
Die Straße überqueren. Auf Wanderwegen und befestigten Waldwegen nach einer halben Stunde an der Waldgaststätte Kreuzweiher. (Einkehrmöglichkeit 0911/5187765)
Vor dem Kreuzweiher erreichen wir den Jakobsweg Lichtenfels – Bamberg – Nürnberg, der von Neunkirchen am Brand und Dormitz kommt.
Weiter auf Waldwegen nach einer Viertelstunde am Waldrand. Auf befestigten Feldwegen und zuletzt Ortsstraße hinauf nach Kalchreuth, nach rechts der Hauptstraße folgend durch den Ort nach einer halben Stunde an der Kirche. Übernachtungsmöglichkeiten. Einkehrmöglichkeiten.
St. Andreaskirche Kalchreuth ein „Schatzkästlein spätgotischer Kunst“. Apostelfiguren-Gruppe aus Ton, 14. Jhd.
Evang. Kirchengemeinde, Dorfplatz 6, 90562 Kalchreuth, Tel. 0911-5180929, Fax 0911-5187955, pfarramt.kalchreuth@elkb.de


Hinweise zu Kalchreuth:
Gemeindeverwaltung Kalchreuth, Schulstraße 9, 90562 Kalchreuth, Tel. 0911-518344-0, Fax 0911-518344-39, gemeinde@kalchreuth.de
Übernachtungsmöglichkeiten und Gastronomie
Verkehrsanbindung: „Gräfenbergbahn“ von Gräfenberg über Kalchreuth nach Nürnberg/Nordost und mit der U-Bahn U 2 zum Hauptbahnhof Nürnberg