Bayreuth-Creußen

Etappe 4: Bayreuth - Creußen (20 km)

Streckenverlauf:
Bayreuth-Stadtkirche (Ü, G, DB) – (5,5 km) – Eremitage (G) – (5 km) – Schlehenberg (G) – (1,5 km) – Abzweig nach Kamerun (G) – (4 km) – Hagenohe – (4 km) – Creußen (Ü, G, DB)
(Ü: Übernachtungsmöglichkeit. G: Gasthaus. DB: Bahn)

Höhenprofil: Der Rote Main überwindet zwischen Bayreuth und Creußen einen Höhenunterschied von ca. 92 Höhenmetern (mit Aufstieg zur Jakobuskirche ca. 109 m). Einen An- und Abstieg gibt es drei mal beim Verlassen des Rotmaintales: insges. 239 Höhenmeter aufwärts und 130 Höhenmeter abwärts.

Markierung: Die Muschelmarkierung folgt dem Rotmainweg (rotes M) des Fichtelgebirgsvereins), ab der Eremitage auch identisch mit dem „Fränkischen Gebirgsweg“. (Wegen der strengen Vorschriften ist die Muschelmarkierung im Innenstadtbereich und im Park der Eremitage lückenhaft.)

Wanderkarten: Bayerisches Landesvermessungamt UK 50-12: Naturpark Fichtelgebirge - westlicher Teil (ISBN 3-86038-448-1)
Bayerisches Landesvermessungsamt UK L 29: Naturpark Fränkische Schweiz – Veldensteiner Forst (ISBN 3-89933-115-X)
Fritsch Wanderkarte Naturpark Fränkische Schweiz Blatt Süd (Nr. 53) (ISBN 3-86116-053-6)

Hinweise zu Bayreuth siehe vorherige Etappe
Verkehrsanbindung: von Norden (Hof, Marktschorgast) und nach Süden (Creußen, Nürnberg) mit der Deutschen Bahn


Wegbeschreibung Bayreuth - Creußen:

Wer nicht den markierten Jakobusweg durch die Stadt nimmt, kann am Annecyplatz (5 Min. vom Bahnhof, Schilderbaum für die Fernradwege, Wanderwegekarte, öffentliches WC) direkt in den Rotmainweg einsteigen: Weiter auf dem Rad- und Fußweg links des Mainbetts bis zur Albrecht-Dürer-Straße. Hier wird der markierte Jakobusweg erreicht.
Empfehlenswert ist der Start an der Evangelischen Stadtkirche: Jakobusfigur am ersten Pfeiler gleich nach dem Betreten der Kirche und Pult mit Pilgerstempel und Informationen. Weiter über Friedrichstraße, Jean-Paul-Platz (Jean-Paul-Denkmal), Ludwigstraße, Neues Schloss, Sternplatz, Opernstraße (Markgräfliches Opernhaus, Synagoge), Wölfelstraße, Josephsplatz, Albrecht-Dürer-Straße zum Rotmainweg, dem der Jakobusweg folgt.
Weiter auf dem Rad- und Fußweg entlang des Roten Mains und dann durch das Gelände der Landesgartenschau 2016 (nicht dem Wegweiser „Eremitage“ folgen), der Eremitagestraße nach links folgen, die Straße überqueren, nach 20 Min. an der Hölzleinsmühle.
Unter der Autobahn hindurch, nicht den Radwegschildern folgen, Max-Rieß-Weg, rechts in die Steinachstraße, Brücke über den Roten Main, in den Stadtteil St. Johannis, nach einer Viertelstunde an der Pfarrkirche St. Johannis: Sehenswerte Markgrafenkirche von 1745. Gotische Wandmalereien aus dem 15. Jhd. im alten Chorraum. Kanzelaltar. Taufengel mit muschelförmiger Taufschale.
Evang. Pfarramt, Altentrebgastplatz 6, 95448 Bayreuth, Tel. 0921-92427, stjohannis@web.de

Rechts an der Kirche vorbei auf einen Fußweg (Wegweiser „Eremitage“), nach links eine Treppe hoch, nach rechts Am Sachsenberg. Der Weg durchquert die Eremitage, in deren Bereich nur wenige Markierungen zu finden sind. Beim Erreichen des Parks den Pavillon links umrunden, nach 10 Min. am Sonnentempel der Eremitage. Wegkreuzung mit Weghinweisen (Kreuzung mit dem Mittelweg aus dem Fichtelgebirge und Vereinigung mit dem „Fränkischen Gebirgsweg“). Einkehrmöglichkeit, öffentliches WC.

Rechts ab, durch die Allee, den Park zur Eremitenhofstraße verlassen, über Wunaustraße und Kemnather Straße (B 2) nach 20 Min. im Ortsteil Aichig.
In Aichig rechts die Frankenwaldstraße hoch in den Ortsteil Grunau, an der Evangelischen Magdalenenkirche (sechseckiger Rundbau von 1990) vorbei in die Steinwaldstraße nach 10 Min. auf der Höhe am Ortsende.

Über freies Feld (weiter Blick), in den Wald, die Umgehungsstraße unterqueren, dann den Wanderweg im Wald abwärts nach 10 Min. an einer Brücke (Schafsteg) über den Roten Main.
Auf unbefestigtem Waldweg hoch, auf befestigtem Waldweg (Vereinigung mit Randwanderweg R) weiter bergan nach einer Viertelstunde an einer Wegkreuzung. (Möglichkeit: rechts abwärts Abstecher zur Bodenmühlwand, auch „Rote Wand“ genannt , einer Steilwand in einer engen Mainschleife. Geotop.)
Nach 10 Min. Forststraße an der Gaststätte Schlehenberg (09209-226) . Einkehrmöglichkeit. (Donnerstag Ruhetag. Wenn geschlossen, dann nächste Möglichkeit im Forsthaus Kamerun.)

Teerstraße hinab, dann links Pfad hinab, über den Steg zur Schlehenmühle und dem Main. Auf einem Wiesenweg am Main entlang nach einer Viertelstunde am Waldrand. (Beginn des letzten unberührten und unausgebauten Abschnitts des Mains, angemeldet als FFH-Gebiet.)

Steiler Wanderpfad aufwärts und auf befestigtem Waldweg weiter nach 10 Min. am Abzweig Rotmainweg - Rundwanderweg: Rotmainweg knickt links ab. (Rundwanderweg geht geradeaus weiter: Nach 10 Min. Einkehrmöglichkeit Forsthaus Kamerun (09209-330)).
Auf einem befestigten Waldweg oberhalb des Rotmaintales nach einer halben Stunde den Weg nach links verlassen, auf einem Pfad abwärts zum Main.
Über einen Eisensteg (ehem. Schul- und Kirchenpfad Ottmannsreuth-Emtmannsberg), auf einem unbefestigten Waldweg, dann einem Wanderpfad in der Hanglage oberhalb des Mains nach 15 Min. zu einem befestigten Waldweg.

Weiter oberhalb des Mains, nach der Verbreiterung des Tals links des Mains, der hier durch die Auen mäandert, nach 10 Min. an der Kreuzung neben der Eimersmühle.

Den Main bergan verlassen, der Bahnlinie Nürnberg-Bayreuth entlang nach 10 Min. am Waldrand mit Blick auf die Häuser von Hagenohe. Zum ersten Mal Blick zur Jakobuskirche Creußen. (Ruhebank des Fichtelgebirgsvereins.)

Hagenohe am Ortsrand durchqueren, durch eine Scheune hindurch, (Achtung!) vor dem Ortsschild und dem Bahnübergang nach links auf einen unbefestigten Waldweg, der in einen Wanderweg am Waldrand entlang der Bahnlinie mündet. Auf Höhe des Bahnhofs Creußen Vereinigung mit dem von Kirchenpingarten her kommenden Jakobusweg Fichtelgebirge. Wieder Blick auf die Kirche. (Weitere Ruhebank des FGV.) Nach einer Stunde am Bahnhof Creußen.

Der Rotmainweg überquert vor dem Bahnhof die Bahnstrecke. (Vereinigung mit dem Main-Mies-Weg aus der Oberpfalz, rotes Andreaskreuz). Unterhalb des Bahnhofs Informationstafel zum Fränkischen Gebirgsweg. An Rathaus, Banken und Apotheke vorbei nach einer Viertelstunde an der Bundesstraße B 2 (Fußgängerüberweg). Über die Vorstadt, rechts Treppe hoch, an der Hinweistafel des Jakobuswegs Fichtelgebirge vorbei zur Kirche.

Kirche St. Jakobus: Jakobusfigur im Hochaltar aus dem 17. Jhd., Jakobusrelief aus dem 15. Jhd. auf einem Pfeiler vom Portal der Vorgängerkirche. Farbiger Kirchenführer. Möglichkeit zur Kirchenführung. Kontakt: 2. Pfarrhaus dem Kircheneingang gegenüber, 1. Pfarrhaus oberhalb. Pilgerstempel vorhanden.
Möglichkeit zur Stadtführung. Vollständig erhaltene Stadtmauer. Altes Rathaus. Krügemuseum mit dem weltbekannten Creußener Steinzeug.


Hinweise zu Creußen
Stadt Creußen, Rathaus Bahnhofstraße 11, 95473 Creußen, Tel. 09270-989-0, Fax: 09270-989-77, stadt@stadt-creussen.de. Möglichkeit zur Stadtführung (Kontakt über das Rathaus, Frau Abel)
Evang. Pfarramt Creußen, Heziloplatz 1, 95473 Creußen, Tel.: 09270-216, Fax: 09270-919056. Möglichkeit zur Kirchenführung (Kontakt über das Pfarramt)
Verkehrsanbindung: Bahnstrecke Nürnberg – Bayreuth stündlich.
Übernachtungsmöglichkeiten, am Weg Gästehaus Freiberger.